St. Marien Altenberga

KircheAltenberga
St. Marien Altenberga

Die Kirche ist spätgotischen Ursprungs und wurde vermutlich um 1513 vollendet. An der Nordseite befindet sich der Kirchturm, der wie der Chor im 18. Jahrhundert an das Langschiff angebaut wurde.



Adressdaten


  • 07768 Altenberga
    Dorfstraße 21

Daten & Fakten


  • Baujahr: 1513 vollendet
  • Baustile: spätgotisch, mehrfach umgebaut (1783)
  • Besonderheiten: mittelalterliche Schnitzfigur Heilige Anna Selbdritt, Gerhardt-Orgel von 1754, Epitaph des Anton Ludwig von Schwarzenfels von 1730, Blende mit Fischmaßwerk, Glocke aus dem Mittelalter mit Pilgerzeichen,
    größe Fledermauspaarstation in Deutschland (Kleine Hufeisennase) FFH-Projekt
  • Öffnungszeiten Sommer:
    Kirchenführungen nach Anmeldung jederzeit möglich
  • Öffnungszeiten Winter:
    -

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg.

Beschreibung


Die Wand des Kanzelaltars schließt die Sakristei vom Chorraum ab. Durch das Gesims ist der Kanzelaltar zweigeschossig und unten durch ionische, oben durch korinthische Pilaster zweigeteilt. Unterhalb der Kanzel und zwischen den zwei Sakristeitüren befindet sich die Bilddarstellung des letzten Abendmahls aus dem 18. Jahrhundert.

An der Chornordwand ist der ehemalige Sakramenstschrein mit Schweifbogen zu sehen. Oberhalb davon ist die um 1500 datierte Plastik Heilige Anna Selbdritt mit Maria (das Jesuskind fehlt). An der Chorsüdwand wurde das barocke Epitaph für Anton Ludwig von Schwarzenfels (gestorben 1730) angebracht.

Die Orgel von 1754 geht laut Inschrift auf die Orgelbaufirma Gerhardt aus Lindig zurück. Zur Zeit ist sie nicht spielbar.
Im Glockenstuhl hängt eine unbezeichnete Bronzeglocke von 1447. Auf der Glocke findet sich das Relief von Maria mit Kind in einer Kapelle und davor Christus als Priester mit Krummstab und Weihwedel. Dieses Art von Relief ist ein Pilgerzeichen für die Wahlfahrt nach Einsiedel in der Schweiz. Die zweite Glocke wurde im 1. Weltkrieg eingeschmolzen, dafür kam als kleine Glocke eine Bronzeglocke aus dem 15. Jahrhundert dazu.

Die Kirche von Altenberga hat in Thüringen einer der bedeutendsten Wochenstubenkolonien der Kleinen Hufeisennase. Der Hängplätze befinden sich im Dach über dem Kirchenschiff und im Kirchturm.


Zum Gottesdienstplan und Gemeindebrief bitte hier klicken:

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