Kirche

Die Gemeinde Rabis hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Gehörte sie noch zur Reformationszeit zum Dekanat Naumburg, so wurde sie 1546 an Drackendorf bei Jena angegliedert, um schließlich 1640 in das Kirchspiel Schlöben aufgenommen zu werden bis es mit im Kirchspiel Schöngleina aufging.



Adressdaten


  • 07646 Rabis
    Rabis 45

Beschreibung


Die Saalkirche wurde 1676/77 mit dreiseitiger Empore gebaut. Der Westturm ersetzte 1842 den an gleicher Stelle stehenden Holzturm. 1983-1986 fand die Restaurierung des Innern und des Daches statt. Die im 17. Jahrhundert angebaute Sakristei wurde wegen Baufälligkeit abgerissen.

Im Schiff wurde die Bretter-Balken-Decke im 17. Jahrhundert mit Rankenmalerei und Marmorierung ausgemalt.

Die noch immer spielbare Orgel wurde 1809 eingebaut. 1820 folgte die Kanzel zwischen zwei korinthischen Säulen über der Kanzel. Von den zwei Glocken aus dem Jahr 1820 musste während des II. Weltkrieges die größere abgegeben werden. Seit 1958 läutet wieder eine große Glocke mit der Aufschrift "Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.